{"id":840,"date":"2019-02-22T12:43:51","date_gmt":"2019-02-22T11:43:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.asv-oppenheim.de\/?p=840"},"modified":"2019-02-22T12:58:27","modified_gmt":"2019-02-22T11:58:27","slug":"asvo-stadt-sanierung-der-kiesgrube-schreitet-zuegig-voran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.asv-oppenheim.de\/index.php\/2019\/02\/22\/asvo-stadt-sanierung-der-kiesgrube-schreitet-zuegig-voran\/","title":{"rendered":"ASVO &#038; Stadt: Sanierung der Kiesgrube schreitet z\u00fcgig voran"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem gemeinsamen Ortstermin unterstrichen der Angelsportverein Oppenheim (ASV) und die Stadt den nach wie vor hohen Stellenwert der Sanierung der \u201eKiesgrube\u201c, das neben dem \u201eSandloch\u201c als Hauptvereinsgew\u00e4sser genutzt wird.<\/p>\n<p>Bereits im Jahre 2008 wurde ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Stadt Oppenheim und dem ASV Oppenheim begonnen, mit dem Ziel einer teilweisen Gew\u00e4ssersanierung und der Vergr\u00f6\u00dferung des Schutzgebietes f\u00fcr Land- und Wasserv\u00f6gel auf die H\u00e4lfte der Wasser- und umliegenden Uferfl\u00e4che. Gleichzeitig wurden Laichgebiete f\u00fcr Amphibien geschaffen\u00a0 Dar\u00fcber hinaus wurden umfangreiche Anpflanzungen im Uferbereich Waldseite vorgenommen. Das komplette Gebiet ist streng gesch\u00fctzt. \u201eUns als Stadt liegt das Miteinander in der Sorge um die fachgerechte Erhaltung der Gew\u00e4sser als Teil des Naherholungsgebiets \u201eW\u00e4ldchen\u201c sowie ihrer Rolle als hochwertiges und gesch\u00e4tztes Biotop sehr am Herzen. Die ehrenamtliche Arbeit, die hier seitens des ASV investiert wird ist nicht hoch genug zu sch\u00e4tzen\u201c, erkl\u00e4rte Stadtchef Walter Jertz bei Gespr\u00e4chen mit dem ASV-Vorsitzenden Thomas Herzog und dessen Team vor Ort.<br \/>\n\u201eEin bez\u00fcglich Tief- und Flachwasserbereiche ausgewogener Wasserk\u00f6rper ist ma\u00dfgeblich f\u00fcr eine gesunden Lebensraum f\u00fcr Fische, Wasserv\u00f6gel und Amphibien. Um diesen Zustand in der Kiesgrube wieder herzustellen, wurden 2018 umfangreiche Gespr\u00e4che mit der Verwaltung der Stadt Oppenheim sowie mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden auf Kreis- und Landesebene vorgenommen. Einem Antrag des Vereines f\u00fcr einen Zuschuss zur Ehrenamtsf\u00f6rderung wurde seitens des Oppenheim Stadtrates einstimmig zugestimmt\u201c, freute sich Herzog.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang genehmigte der Landkreis Mainz-Bingen im vergangenen Herbst einen Zuschuss in H\u00f6he von rund 17 700 Euro im Rahmen seiner Ehrenamtsf\u00f6rderung. Der Eigenanteil des Vereines betr\u00e4gt rund 6 000 Euro sowie 273 ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von\u00a0 rund 3 700 Euro. Insgesamt wurden somit rund 27 000 Euro f\u00fcr die Entschlammung der Tiefwasserbereiche durch einen Fachbetrieb, den Bau einer Steinsch\u00fcttung f\u00fcr Eidechsen sowie den Aufbau von Benjeshecken als Brutm\u00f6glichkeit f\u00fcr heimische V\u00f6gel gestemmt. \u201eDie Arbeiten hatten im Oktober 2018 begonnen und mittlerweile sind etwa 80 Prozent abgeschlossen. Die Restarbeiten starten im Verlaufe des Februar 2019\u201c, bilanziert Herzog, dessen ASV seit fast 100 Jahren die Teiche im Oppenheimer W\u00e4ldchen betreut.<\/p>\n<p>\u201eEine funktionierende Teichlandschaft ist elementar f\u00fcr den Auwald des Oppenheimer W\u00e4ldchens. Die Kiesgrube ist entstanden aus dem Kiesabbau f\u00fcr die NATO-Stra\u00dfe zum Rhein in der Zeit des Kalten Krieges im Jahre 1966. Die Angler hatten bereits zu diesem Zeitpunkt gut ein Viertel des Gew\u00e4ssers als Schutzgebiet deklariert\u201c, erinnert Herzog. Durch den Eintrag von Laub und infolge von Hochwasserereignissen seit 1966 hatte sich eine bis zu einem Meter m\u00e4chtige Schlammschicht im Laufe der Jahre gebildet. Dies f\u00fchrte dazu, dass die notwendige Gew\u00e4ssertiefe Niedrigwasser nicht mehr gegeben ist und aufgrund der Zersetzungsprozesse in Zeiten von Niedrigwasser eine Sauerstoffzehrung stattfindet. \u201eDiese Situation war im Sp\u00e4tsommer 2018 eingetreten und es verendeten Fische. Ein fl\u00e4chiges Fischsterben konnte nur durch massiven Einsatz der Oppenheimer Feuerwehr verhindert werden\u201c, so Herzog.<\/p>\n<p>Zusammenfassend wurden seitens des ASV Oppenheim seit 2007 bis heute eine Summe von etwa 45 000 Euro zuz\u00fcglich ehrenamtlicher Arbeitsstunden in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von rund 600 Stunden pro Jahr investiert. \u201eNach Abschluss der Arbeiten ist die Kiesgrube als \u201ePerle im Oppenheimer W\u00e4lchen\u201c neben des bereits sanierten Sandloches in einem Top-Zustand. Dies wurde auch m\u00f6glich durch eine langj\u00e4hrige und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Stadt Oppenheim bis zum heutigen Tag. Der Verein bedankt sich bei dem Rat der Stadt Oppenheim, bei den verantwortlichen Stadtb\u00fcrgermeister, bei der SGD S\u00fcd sowie bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen f\u00fcr die vorbildliche Unterst\u00fctzung\u201c, so Herzog abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-844\" src=\"https:\/\/www.asv-oppenheim.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20190222_Kiesgrube_Sanierung-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"648\" height=\"432\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem gemeinsamen Ortstermin unterstrichen der Angelsportverein Oppenheim (ASV) und die Stadt den nach wie vor hohen Stellenwert der Sanierung der \u201eKiesgrube\u201c, das neben dem \u201eSandloch\u201c als Hauptvereinsgew\u00e4sser genutzt wird. 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