Weihnachtshochwasser 2023

Weihnachtshochwasser 2023: ASV Oppenheim kämpft erneut mit Überflutungen

Das Weihnachtshochwasser brachte erneut Herausforderungen für den ASV Oppenheim. Die Straße zum Strandbad, der Parkplatz und die umliegenden Gebäude wurden überflutet. Trotz wiederholter Überflutungen hoffen wir auf eine baldige Rückkehr zu unbeschwerten Stunden am Wasser.

Grafik von http://www.elwis.de

 

Bilder vom 25.12.2023

Hochwasser im Dezember 2023

Zweites Hochwasser innerhalb von zwei Monaten: ASV Oppenheim trotzt erneut den Fluten

Lediglich einen Monat nach dem ersten Hochwasser im November 2023 sah sich der ASV Oppenheim erneut mit einer Naturkatastrophe konfrontiert. Das Hochwasser im Dezember erreichte einen noch höheren Pegel, etwa 60 cm über dem des vorherigen Monats, der nicht nur die Angelstellen, sondern auch die Einrichtungen des Vereins bedrohte.

In den Wochen zwischen den beiden Hochwasserereignissen hatten die Mitglieder des ASV Oppenheim proaktiv Vorkehrungen getroffen, um ihre Anlagen zu schützen. Doch die überwältigende Kraft des Wassers sorgte dafür das die Gebäude des Angelvereins überflutet wurden.

Trotz der schwierigen Situation wird der ASV Oppenheim erneut seine Entschlossenheit beweisen. Die Mitglieder werden unermüdlich daran arbeiten, die Schäden zu minimieren und die Vereinseinrichtungen wiederherzustellen. Gemeinschaftliche Anstrengungen und frühzeitige Vorsichtsmaßnahmen halfen, den Großteil des Inventars zu schützen.

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Sandloch 15.12.2023

Hochwasser Winter 2023

Hochwasser im November 2023

Starke Regenfälle am Oberrhein im November 2023 führten zu einem Hochwasser, das auch die Seen des ASV Oppenheim betraf. Die Mitglieder des Angelvereins stehen vor neuen Herausforderungen, da der hohe Wasserstand das gewohnte Angelerlebnis beeinträchtigt.

Die heftigen Regenfälle ließen die Wasserpegel in Flüssen und Seen rapide steigen. Der ASV Oppenheim verzeichnete erhebliche Veränderungen und beliebte Angelstellen sind unzugänglich.

Aktuell sieht es so aus, dass das Hochwasser fällt.

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Sandloch

22.11.2023

23.11.2023

Kiesgrube

 

 

Installation Pumpe 2022

Am vergangenen Wochenende versammelten sich einige Helfer:innen des ASVO um eine neue Pumpe zu installieren. Das war notwendig, da der Zahn der Zeit an der alten Pumpe genagt hat und diese nicht mehr repariert werden konnte.

In den Sommermonaten, wenn die Wassertemperatur ansteigt, sinkt die Sauerstoffkonzentration im Wasser. Am Tage produzieren die vorhandenen Wasserpflanzen den benötigen Sauerstoff für die Fische und andere Bewohner des Sees. In der Nacht hingegen wird wegen dem fehlenden Licht kein Sauerstoff mehr produziert, sondern durch die Pflanzen, absterbenden Algen und die Bewohner des Sees verbraucht. Das kann dazu führen, dass Fische an heißen Sommertagen schon in den Morgenstunden an der Wasseroberfläche nach Luft schnappen.

Der ASVO möchte diesem Problem mit der installierten Pumpe entgegenwirken, sodass die Pumpe zum einen am Tag und vor allem auch in den Nachtstunden läuft, damit am Morgen die Sauerstoffkonzentration nicht unter eine kritische Grenze sinkt.

Wir danken allen Helfer:innen, die an diesem Tag tatkräftig unterstützt haben und verbleiben mit einem herzlichen Petri Heil.

Jahresrückblick 2021

Liebe Mitglieder:innen,

wir wünschen Euch ein frohes neues Jahr 2022 und hoffen das ihr gut in das neue Jahr gestartet seid.

Ein sehr turbulentes Jahr liegt hinter uns. Wieder konnten wir aufgrund von Corona keine Fischessen durchführen. Jedoch konnten wir unsere über 30 jährige Tradition fortführen und unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen für die Bewohner:innen des Altenzentrums ein Fischessen in 2021 durchführen. Wir blicken bei dem Fischessen für die Bewohner:innen auf eine lange Tradition zurück und hoffe das wir es im Jahr 2022 wiederholen können.

Im Herbst konnten wir einen Fischbesatz für das Sandloch und die Kiesgrube durchführen. Es wurden Karpfen, Schleien und Hechte besetzt. Das Angeln an beiden Gewässern ist wieder gestattet. Bericht und Bilder der Maßnahme.

Als weiteren Punkt möchten wir auf die Sonderbestimmungen hinweisen. Das Raubfischangeln ist vom 01.01. bis 30.05. jeden Jahres verboten. Hierzu zählt die Angelei auf alle Raubfische wie Hecht, Barsch und Zander. Methoden wie das Kunstköderangeln, das Angeln mit dem toten Köderfisch sowie das Angeln mit Montagen wie Dropshot, Carolina Rig, Texas Rig etc. bei denen bspw. ein Wurm am Haken befestigt und aktiv gefischt wird, zählen für uns ebenfalls zur Raubfischangelei und sind somit verboten. Bitte tragt zur Eingewöhnung der Fische bei, dass bspw. die Hechte oder Schleien wachsen und im nächsten Jahr schon für einen nachhaltigen Bestand sorgen können.

Im Frühjahr finden wieder Arbeitsdienste statt. Bitte merkt euch schon die folgenden Termine vor. Samstag, 12.02.2022;  Samstag, 19.02.2022; Samstag, 05.03.2022

Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen, wünschen euch viel Glück im neuen Jahr und vor allem Gesundheit euch und euren Familien.

ASVO

Fischbesatz 2021

Aufgrund von Besatzmaßnahmen hat sich der Vorstand zu folgenden Maßnahmen entschlossen, um den Fischen genug Zeit zur Eingewöhnung zu gewährleisten.

  • Die Gewässer Kiesgrube und Sandloch sind bis zum 31.12.2021 zur Ausübung der Fischerei gesperrt.
  • Die Raubfische sind bis zum Ender der Schonzeit gesperrt. Wie in den Sonderbestimmungen nachzulesen ist, gilt die Schonzeit für Raubfische vom 01.01. bis zum 31.05. Wir weißen noch einmal darauf hin, dass sowohl Barsch, Hecht und Zander in dieser Zeit nicht befischt werden dürfen. Auch die Fischerei mit dem Toten Köderfisch oder bspw. Montagen wie DropShot, Carolina Rig und Texas Rig zählen zur Raubfischangelei und sind somit bis zum Ende der Schonzeit zu unterlassen.

Bilder der Besatzmaßnahme:

Transport ins Gewässer

Transport ins Gewässer

Besatz ins Gewässer

Besatz ins Gewässer

Hochwasser 2021

Nicht nur Corona beschäftigt den ASVO sondern auch das Hochwasser 2021.
Die Gebäude sind unter Wasser und das Hochwasser läuft über die Straße.

Aktuell sieht es so aus, dass das Hochwasser wieder steigt.

Sandloch

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Bilder vom 02.02.2021

Parkplatz Sandloch

Parkplatz Sandloch

Gebäude

Gebäude

Blick vom Hochwasserdamm

Kiesgrube

ASVO & Stadt: Sanierung der Kiesgrube schreitet zügig voran

Mit einem gemeinsamen Ortstermin unterstrichen der Angelsportverein Oppenheim (ASV) und die Stadt den nach wie vor hohen Stellenwert der Sanierung der „Kiesgrube“, das neben dem „Sandloch“ als Hauptvereinsgewässer genutzt wird.

Bereits im Jahre 2008 wurde ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Stadt Oppenheim und dem ASV Oppenheim begonnen, mit dem Ziel einer teilweisen Gewässersanierung und der Vergrößerung des Schutzgebietes für Land- und Wasservögel auf die Hälfte der Wasser- und umliegenden Uferfläche. Gleichzeitig wurden Laichgebiete für Amphibien geschaffen  Darüber hinaus wurden umfangreiche Anpflanzungen im Uferbereich Waldseite vorgenommen. Das komplette Gebiet ist streng geschützt. „Uns als Stadt liegt das Miteinander in der Sorge um die fachgerechte Erhaltung der Gewässer als Teil des Naherholungsgebiets „Wäldchen“ sowie ihrer Rolle als hochwertiges und geschätztes Biotop sehr am Herzen. Die ehrenamtliche Arbeit, die hier seitens des ASV investiert wird ist nicht hoch genug zu schätzen“, erklärte Stadtchef Walter Jertz bei Gesprächen mit dem ASV-Vorsitzenden Thomas Herzog und dessen Team vor Ort.
„Ein bezüglich Tief- und Flachwasserbereiche ausgewogener Wasserkörper ist maßgeblich für eine gesunden Lebensraum für Fische, Wasservögel und Amphibien. Um diesen Zustand in der Kiesgrube wieder herzustellen, wurden 2018 umfangreiche Gespräche mit der Verwaltung der Stadt Oppenheim sowie mit den zuständigen Behörden auf Kreis- und Landesebene vorgenommen. Einem Antrag des Vereines für einen Zuschuss zur Ehrenamtsförderung wurde seitens des Oppenheim Stadtrates einstimmig zugestimmt“, freute sich Herzog.

In diesem Zusammenhang genehmigte der Landkreis Mainz-Bingen im vergangenen Herbst einen Zuschuss in Höhe von rund 17 700 Euro im Rahmen seiner Ehrenamtsförderung. Der Eigenanteil des Vereines beträgt rund 6 000 Euro sowie 273 ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder in der Größenordnung von  rund 3 700 Euro. Insgesamt wurden somit rund 27 000 Euro für die Entschlammung der Tiefwasserbereiche durch einen Fachbetrieb, den Bau einer Steinschüttung für Eidechsen sowie den Aufbau von Benjeshecken als Brutmöglichkeit für heimische Vögel gestemmt. „Die Arbeiten hatten im Oktober 2018 begonnen und mittlerweile sind etwa 80 Prozent abgeschlossen. Die Restarbeiten starten im Verlaufe des Februar 2019“, bilanziert Herzog, dessen ASV seit fast 100 Jahren die Teiche im Oppenheimer Wäldchen betreut.

„Eine funktionierende Teichlandschaft ist elementar für den Auwald des Oppenheimer Wäldchens. Die Kiesgrube ist entstanden aus dem Kiesabbau für die NATO-Straße zum Rhein in der Zeit des Kalten Krieges im Jahre 1966. Die Angler hatten bereits zu diesem Zeitpunkt gut ein Viertel des Gewässers als Schutzgebiet deklariert“, erinnert Herzog. Durch den Eintrag von Laub und infolge von Hochwasserereignissen seit 1966 hatte sich eine bis zu einem Meter mächtige Schlammschicht im Laufe der Jahre gebildet. Dies führte dazu, dass die notwendige Gewässertiefe Niedrigwasser nicht mehr gegeben ist und aufgrund der Zersetzungsprozesse in Zeiten von Niedrigwasser eine Sauerstoffzehrung stattfindet. „Diese Situation war im Spätsommer 2018 eingetreten und es verendeten Fische. Ein flächiges Fischsterben konnte nur durch massiven Einsatz der Oppenheimer Feuerwehr verhindert werden“, so Herzog.

Zusammenfassend wurden seitens des ASV Oppenheim seit 2007 bis heute eine Summe von etwa 45 000 Euro zuzüglich ehrenamtlicher Arbeitsstunden in der Größenordnung von rund 600 Stunden pro Jahr investiert. „Nach Abschluss der Arbeiten ist die Kiesgrube als „Perle im Oppenheimer Wälchen“ neben des bereits sanierten Sandloches in einem Top-Zustand. Dies wurde auch möglich durch eine langjährige und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Stadt Oppenheim bis zum heutigen Tag. Der Verein bedankt sich bei dem Rat der Stadt Oppenheim, bei den verantwortlichen Stadtbürgermeister, bei der SGD Süd sowie bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen für die vorbildliche Unterstützung“, so Herzog abschließend.